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ZErb 2017, 205 ff; Herzog/Pruns, Der digitale Nachlass in der Vorsorge- und
Erbrechtspraxis, §§ 4 und 5; Klas/Möhrke-Sobolewski, NJW 2015, 3473 ff;
Lange/Holtwiesche, ZErb 2016, 125 ff und 157 ff; Lieder/Berneith, FamRZ
2016, 743 f; Litzenburger, FD-ErbR 2017, 392155; Ludyga, JM 2016, 442 ff und
ZEV 2018, 1 ff; Salomon, NotBZ 2016, 324 ff; Seidler, Digitaler Nachlass,
S. 114 ff; Solmecke/Köbrich/Schmitt, MMR 2015, 291 ff; Willems, ZfPW 2016,
494, 502 ff; a.A. Staudinger/Kunz (2017), BGB § 1922 Rn. 596.6 ff; Brinkert/
Stolze/Heidrich, ZD 2013, 153 ff; Leeb, K&R 2014, 693 ff; Martini, JZ 2012,
1145 ff ).
18
a) Der Anspruch auf Zugang zu dem Benutzerkonto und den dort gespeicherten Inhalten ergibt sich aus dem auf die Erben übergegangenen
schuldrechtlichen Vertrag zwischen der Erblasserin und der Beklagten.
19
aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass die
Beklagte und die Erblasserin mit Einwilligung ihrer gesetzlichen Vertreter (§ 107
BGB) einen schuldrechtlichen Vertrag über die Einrichtung und Nutzung eines
"Accounts" geschlossen haben (vgl. Redeker in Hoeren/Sieber/Holznagel,
Handbuch Multimedia-Recht, Stand Februar 2018, Teil 12 Rn. 424; Redeker,
IT-Recht, 6. Aufl., D. Rn. 1174; Kosmides in Schneider, Handbuch EDV-Recht,
5. Aufl., W. Rn. 525 ff; Staudinger/Klumpp (2017), BGB § 107 Rn. 30; Kutscher,
Der digitale Nachlass, S. 45 f). Die Rechtsnatur dieses Vertrags (vgl. hierzu
Redeker in Hoeren/Sieber/Holznagel, aaO; Kutscher, aaO; Seidler, Digitaler
Nachlass, S. 129 ff; Bräutigam, MMR 2012, 635) kann dahingestellt bleiben, da
diese für die hier relevanten Rechtsfragen nicht erheblich ist.
20
bb) Zu Recht und ohne dass dies von den Parteien angegriffen wird, haben die Vorinstanzen auf das Vertragsverhältnis deutsches Recht angewandt.
Der Vertrag unterliegt nach Art. 3 Abs. 1, Art. 6 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr.
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